DMDM – Die Macht der Massen!?


Kollektive Intelligenz – Begriffsdefinition
Dieser Blogeintrag dient dazu kollektive Intelligenz zu definieren und Begriffe rund um kollektive Intelligenz zu sammeln, zu erklären und in Beziehung zu kollektiver Intelligenz zu stellen. Dafür ist dieser Eintrag wie folgt aufgebaut:
Kollektive Intelligenz – Begriffsdefinition
  1. Warum ist kollektive Intelligenz gerade jetzt aktuell?
  2. Synonyme
  3. Begriffe mit Bezug zur kollektiven Intelligenz
  4. Ersatzbegriff?
  5. Kritik vs. Anhänger der kollektiven Intelligenz
  6. Gedanken zur Lektion

 

 1. Kollektive Intelligenz – Begriffsdefinition

Das MIT Center for Collecitve Intelligence (MIT CCI) definiert sie wie folgt:

  • “The working definition of collective intelligence that we’re using is that collective intelligence is groups of individuals doing things collectively that seem intelligent.”
  • Collective Intelligence is a shared or group intelligence that emerges from the collaboration and competition of many individuals.”
  • Detaillierter hier oder hier (für den Vortrag sicher wichtig, dass die Begriffe einzeln definiert werden und erst dann erklärt wird, was sie zusammen bedeuten).

Laut Lévy ist kollektive Intelligenz folgendes: “Es ist eine Intelligenz, die überall verteilt ist, sich ununterbrochen ihren Wert erschafft, in Echtzeit koordiniert wird und Kompetenzen effektiv mobilisieren kann. Dazu kommt noch ein sehr wesentlicher Aspekt: Grundlage und Ziel der kollektiven Intelligenz ist gegenseitige Anerkennung und Bereicherung und nicht ein Kult um fetischisierte, sich verselbstständigende Gemeinschaften” (S. 29).

  • Mit “eine überall verteilte Intelligenz” (S. 29) ist gemeint, dass “niemand alles weiss, jeder weiss etwas, in der Menschheit liegt das gesamte Wissen” (S. 30).
  • “Eine Intelligenz, die sich ununterbrochen ihren Wert erschafft” (S. 29) bezieht sich darauf, dass die Intelligenz zwar überall verteilt ist. Lévy meint jedoch, dass sie nicht genutzt wird. Die Ressource Wissen und Erfahrung werden vergeudet (S. 30). Vielleicht ist es heute doch besser, immerhin ist es ein aktuelles Thema und Lévy hat dies vor mehr als 10 Jahren geschrieben.
  • Damit “die Koordination der Intelligenzen in Echtzeit” (S. 29) möglich ist, braucht es digitale Informationstechnologien. Diese Kommunikationssysteme ermöglichen die Koordination von Interaktionen innerhalt eines virtuellen Wissensuniversums (S. 30f).
  • Wer Wissen und Intelligenz des Gegenübers nicht anerkennt, verweigert soziale Identität und fördert Feindschaft und somit kein produktives Verhältnis (S. 31). Darum ist die “wirksame Mobilisierung von Kompetenzen” wichtig (S. 29).

Vergleiche ich die beiden Definitionen sind sie sehr unterschiedlich: die Erste ist im Gegensatz zur Zweiten kurz und einfach zu verstehen. Ich wage es einmal zu behaupten, dass die Definition von Lévy auch etwas philosophisch angehaucht ist und nicht nur faktisch. Ich könnte mich jedoch auch täuschen und möchte mich nicht darauf behaften.

Typen von kollektiver Intelligenz (Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Collective_intelligence#Types_of_collective_intelligence)

Typen von kollektiver Intelligenz (Quelle: http://tinyurl.com/c4xjup)

Typologie der kollektiven Intelligenz: 

Im Blogeintrag vom 24. Februar 2009 habe ich diese Grafik erwähnt. Schon damals fand ich sie hilfreich. Dass sie nun von guter Qualität ist, wird dadurch bewiesen, dass sie im Handbook of Collective Intelligence des MIT CCI steht. Die Grafik basiert auf Beispielen und Typen aus den beiden Büchern “Die Weisheit der Vielen” und “Smart Mobs“. Im englischen, wie auch im deutschen Wiki, werden diese Typen jedoch kurz erklärt.
 
 
 
Im Buch von Surowiecki findet sich folgende Erklärung dazu: Laut Surowiecki kann kollektive Intelligenz auf alle Probleme angewandt werden. Im Buch konzentriert er sich jedoch auf 3 Arten von Problemen, auf welche die kollektive Intelligenz angesetzt werden kann. Die Kategorien sind:
  • Kognitionsprobleme: Diese Kognitions- oder Erkenntnisprobleme haben eine definitive Lösung bzw. es wird eine geben. Es gibt vielleicht nicht eine einzige richtige Antwort, aber manche sind besser als andere. Eine Frage zu diesem Problem wäre: “Wie viele Exemplare des vorliegenden Buches werden wir im laufenden Jahr verkaufen” (S. 15)?
  • Koordinierungsprobleme: Mitglieder einer Gruppe (des Marktes, U-Bahn-Benutzer, Studenten bei der Wohnungssuche) versuchen eine Möglichkeit zu finden, ihr Verhalten untereinander zu koordinieren, wenn sie wissen, dass jeder von ihnen das gleiche Ziel hat. Zum Beispiel: Wie kommt ein Verkäufer zum Käufer und umgekehrt? Wie handeln sie einen fairen Preis aus? “Wie organisieren Unternehmen ihre geschäftlichen Aktionen? Wie kommt man als Fahrer sicher durch starken Verkehr” (S. 15)?
  • Kooperationsprobleme: Dies sind Probleme mit der Aufgabe, “selbstsüchtige, misstrauische Menschen zur Zusammenarbeit zu bewegen, obwohl das strikte Eigeninteresse es eigentlich zwingend erscheinen liesse, dass kein Individuum daran teilnehmen sollte. Die Begleichung von Steuern, das Vorgehen gegen Umweltverschmutzung, eine generelles Verständnis von der angemessenen Höhe von Löhnen und Gehältern – das sind Beispiele für gelöste Kooperationsprobleme” (S. 16).
 
Eine andere Variante die Beispiele kollektiver Intelligenz zu klassifizieren, ist jene des MIT CCI: Business organizations, computer science and artificial intelligence, Biology, computer-supported collaborative work und prediction markets. 
 

2. Warum ist kollektive Intelligenz gerade jetzt aktuell?

Malone vom MIT CCI: “Now, if you think about it that way, collective intelligence has existed for a very long time.  Families, companies, and countries are all groups of individual people doing things that at least sometimes seem intelligent.  Beehives and ant colonies are examples of groups of insects doing things like finding food sources that seem intelligent.  And we could even view a single human brain as a collection of individual neurons or parts of the brain that collectively act intelligently. But in the last few years we’ve seen some very interesting examples of new kinds of collective intelligence. [...] With new information technologies—especially the Internet—it is now possible to harness the intelligence of huge numbers of people, connected in very different ways and on a much larger scale than has ever been possible before.

Diese Erklärung zeigt, dass kollektive Intelligenz schon lange existiert, es jedoch durch den Einsatz von Informationstechnologie erst aktuell wird für Unternehmen, Gesellschaft, Wissenschaft und Politik. Denn die neuen Technologien erlauben es Gruppen sich auf neue Art und Weise zu organisieren. Um sie richtig einsetzen zu können, die Möglichkeiten zu erkennen und Vorteile daraus erzielen, ist es wichtig kollektive Intelligenz zu verstehen. Ausserdem mangelt es momentan noch an Theorien über die kollektive Intelligenz. Das MIT CCI möchte diesen letztgenannten Punkten Abhilfe schaffen, damit es keine Vorurteile und falschen Vorstellungen gibt. Dies ist darum wichtig und notwendig, weil momentan ein Rummels um den Begriff gemacht wird (zumindest scheint es so in den USA zu sein).

In der Biologie war das Thema durch die Erforschung von  Ameisen, Fischen und Vögeln schon länger ein Thema. Aber auch in den Bereichen “psychology, organization theory, artificial intelligence, brain science and others” (MIT CCI) gibt es schon Erkenntnisse zur kollektiven Intelligenz. Das MIT Center for Collective Intelligence möchte nun diese Erkenntnisse organisieren und nutzen, um neue Erkenntnisse zur Schlüsselfrage ”How can people and computers be connected so that collectively they act more intelligently than any individual, group, or computer has ever done before?” zu finden. Dies machen sie gleich vorbildlich – im Sinne von kollektiver Intelligenz -, indem sie durch gemeinsame Projekte verschiedener Disziplinen auf das Wissen dieser zugreifen.

Fazit: Die Definition von kollektiver Intelligenz in Zusammenhang mit den neuen technologischen Möglichkeiten scheint laut MIT CCI noch nicht ausgereift zu sein.

3. Synonyme

Schon im Blog “Neuer Blickwinkel auf DMDM” habe ich mich mit dem Zusammenhang von DMDM und kollektiver Intelligenz beschäftigt. Auch jetzt noch scheint mir, nach logischen Überlegungen, die Aussage zu stimmen: “kollektive Intelligenz ist eine Voraussetzung dafür, dass eine Masse überhaupt Macht haben kann”. Daraus könnte man schliessen, dass die Begriffe DMDM und kollektive Intelligenz nicht synonym sind. Ausserdem könnte mach auch daraus schliessen, dass die Macht der Massen von der kollektiven Intelligenz abhängig ist. Aber ich bin mir nicht sicher, da ich es (noch) nicht bestätigen kann mit einer Quelle. Darum muss ich noch vorsichtig mit dieser Annahme umgehen.

Und nun zu den wirklichen Synonymen von kollektiver Intelligenz: Laut Wikipedia wird kollektive Intelligenz auch Gruppen- oder Schwarmintelligenz genannt. Laut Surowiecki (S. 11) und Wagner ist ein weiteres Synonym von kollektiver Intelligenz: “Wisdom of crowds”. Im Buch “Viele wissen mehr als Einer” taucht der Begriff ”Intelligenz der Massen” auf. Er wird von Rob May verwendet (S. 137).

4. Begriffe mit Bezug zur kollektiven Intelligenz

Folgende Begriffe haben einen Zusammenhang zu kollektiver Intelligenz:

  • Crowdsourcing (auch Open Sourcing genannt). Im Buch “Viele Wissen mehr als Einer” auf S. 21 beschrieben als Geschäftsmodell für Aufgaben, die traditionell von Angestellten ausgeführt wurden, werden an die vielschichtige Internetgemeinschaft (siehe Online-Communitys) abgegeben. Somit wird die kollektive Intelligenz von Kunden, … genutzt.
    Geschichte hinter dem Begriff: “Noch im Jahr 2006 war Open-Sourcing für die meisten Geschäftsleute nicht viel mehr als ein Online-Kuriosum. Zu diesem Zeitpunkt schreib Jeff Howe vom Wired Magazin einen Artikel über dieses Phänomen. Als er an seinem Bericht arbeitete, stiess er auf eine Geschichte, die er für wesentlich erzählenswerter befand: In einer Vielzahl von Branchen hatten grosse Firmen angefangen, wichtige Aufgaben an einzelne Personen und Gruppen im Internet zu vergeben. Sein Verleger vom Wired Magazin, Mark Robinson, stimmte ihm zu. Zusammen prägten sie einen neuen Begriff, um das Phänomen zu beschreiben. Der Artikel erschien im Juni desselben Jahres, und das Wort “Crowdsourcing”, das sie erfanden, wurde definiert als Anzapfen von “verborgenen Talenten der [Online]-Masse”. Schnell wurde es der Begriff der Wahl für einen Prozess, der inzwischen praktisch jeden Aspekt des Geschäftslebens durchdrungen hat” (“Viele Wissen mehr als Einer” auf S. 22).
  • Wikinomics: Menschen arbeiten selbstorganisiert, ohne Hierarchien und starre Organisationsstrukuren an gemeinsamen Projekten z.B. die Open Source Software Linux oder Wikipedia. Ausserdem wird in “Viele Wissen mehr als Einer” auf S. 143 der Begriff Wikinomics-Community erwähnt. Damit sind die Communitys von Wikinomics gemeint.
  • Social software ist eine Software, welche Interaktion und gemeinsame Datenpools erlaubt z.B. Facebook. Flickr, YouTube. Eine spezifische Social Software ist die Collaborative Software (siehe weiter unten). Social Software Anwendungen enthalten Tools für die Kommunikation und Interaktion z.B. Social Network Service (siehe weiter unten).
  • Soziale Netzwerke (= Social network service) sind Webdienste, welche Online-Communitys beherbergen. Ist nicht dasselbe wie “Social network“, welches die soziale Struktur darstellt.
  • Online-Communitys braucht es (und somit auch soziale Netzwerke), damit über Kommunikation kollektive Intelligenz entsteht (“Viele Wissen mehr als Einer” auf S. 143fff).
  • Kollaborativ steht für Zusammenarbeit. Speziell Collaborative Intelligence (Fähigkeit zur Zusammenarbeit) oder Collaborative Software (Unterstützt die Zusammenarbeit von Menschen mit einer Software z.B. E-Mail, Chat, Wiki. Collaborative Software ist die Basis für computergestützte kollaborative Arbeit) braucht es bei Anwendungen wie z.B. Wikipedia, welches ein Beispiel kollektiver Intelligenz ist. Detailliertere Info im Handbook of Collective Intelligence. Synonyme von Online-Communitys sind Internetgemeinschaft (“Viele Wissen mehr als Einer” auf S. 22) und Netzgemeinschaft.
  • “Als Superorganismus wird gelegentlich eine lebendige Gemeinschaft von mehreren, meist sehr vielen eigenständigen Organismen bezeichnet, die gemeinsam Fähigkeiten oder Eigenschaften entwickeln, die über die Fähigkeiten der Individuen der Gemeinschaft hinausgehen.” Wenn das Zusammenwirken dieser spezialiserten Handlungsweisen die Möglichkeiten übertrifft, die Einzelne hätten, wie z.B. bei Ameisen, dann wird einem Superorganismus kollektive Intelligenz zugesprochen.
  • Organisationsintelligenz betrachtet vor allem Organisationen und ihre Intelligenz. Es werden unter Organisationsintelligenz aber auch andere Anwendungsbereiche betrachtet: biologische Systeme, menschliche Gemeinschaftsformen. Aber für Unternehmen und Institutionen wird der Begriff am häufigsten angewendet. Mir ist jedoch unklar, welcher Unterschied zwischen kollektiver Intelligenz und Organisationsintelligenz besteht. Am ehesten würde ich dahin tendieren, dass Organisationsintelligenz ein Unterbegriff von kollektiver Intelligenz ist. Aber die Definition von Organisationsintelligenz schliesst eben auch andere Gruppen ein, nicht nur Unternehmen und Institutionen.
  • Shared Knowledge ist nicht gleich kollektive Intelligenz.  Bei kollektiver Intelligenz ist Wissen für alle Mitglieder einer Community abrufbar. Bei shared knowledge ist das Wissen bei allen bekannt.   
  • Smart mob ist ein Menschenauflauf auf öffentlichen Plätzen, der mit modernen Technologien wie z.B. Internet, Handy oder Chat gebildet wurde. Dank der Netzwerke können sich diese Menschen intelligenz und effizient verhalten. Das Konzept wurde von Howard Rheingold vorgestellt (Wikipedia, Homepage Smart Mobs).
  • Weitere Begriffe im Zusammenhang mit kollektiver Intelligenze siehe im Kapitel “See also” oder “Siehe auch” von Wikipedia.
Mind Map: Begriffe rund um kollektive Intelligenz

Mind Map: Begriffe rund um kollektive Intelligenz (Quelle: Regula Trachsler)

 5. Ersatzbegriff?

Die Frage, ob kollektiv einen kommunistischen Beigeschmack hat, wurde schon im Blog Schlau werden aus dem Thema – leichter gesagt, als getan angetönt. Der Beweis dafür ist folgende Definition aus dem Brockhaus: “Kollektiv, das; -s, -e, auch: -s [2: russ. kollektiv]: 1. a) Gruppe, in der Menschen in einer Gemeinschaft zusammenleben; b) Gruppe, in der Menschen zusammenarbeiten; Team: solche Aufgaben lassen sich am besten im K. bewältigen. 2. (in sozialistischen Staaten übliche) von gemeinsamen Zielvorstellungen u. Überzeugungen getragene Arbeits- od. Produktionsgemeinschaft.”

Als Ersatzbegriff käme, der Begriff “Wisdom of Crowds”, der dank dem Buch von Surowiecki in aller Munde ist in Frage. Oder auch “Intelligenz der Massen” (S. 137). In diesem Blog werde ich jedoch auch kollektive Intelligenz benutzen, da es der eindeutige Begriff in der Wissenschaft ist.

6. Kritik vs. Anhänger der kollektiven Intelligenz

Kollektive Intelligenz trifft nicht überall auf Begeisterung. Wikipedia nennt im Kapitel ”Opposing view” etwas und auch Malone erwähnt Skeptiker: “On the other hand, there are people who are prejudiced against the very notion of collectiveness and decentralization.  Very recently for instance, there have been a number of people who’ve looked at the success of Wikipedia and pointed out ways in which is not perfect.  And then, based on that, they have argued that nothing without central control can ever be successful.”

Es gibt aber auch das genaue Gegenteil. Zum Beispiel bemerkt Thomas W. Malone,  der Direktor von MIT CCI, dass Surowiecki kollektive Intelligenz in seinem Buch als Wunder beschreibe: “just doing things “collectively” will make everything great”. Diese ist aber nach Malone nicht möglich. Er schreibt ausserdem, dass beides: Ablehnung und Verherrlichung der falsche Weg sei. “Sometimes collective intelligence is good; sometimes it isn’t.  Sometimes it works, and sometimes it doesn’t. A very important part of our [damit ist das MIT Center of Collective Intelligence gemeint] goal is to help put a more solid scientific foundation under the claims in this area” (Malone).

Daher werde ich mich in diesem Blog mit dem Buch “Weisheit der Vielen” weniger auseinandersetzen, als ich geplant habe.  Aber vielleicht reicht die Zeit und der Umfang um mir selber eine Meinung darüber zu bilden. Aber da mein Blog die kollektive Intelligenz vor allem im Zusammenhang mit Geschäftsideen betrachtet, ist dieser Vergleich nicht erste Priorität.

7. Gedanken zur Lektion

Für die Lektion wäre es ev. nicht schlecht, doch noch Beispiele von kollektiver Intelligenz aus der Natur (Ameisen, Vögel, …), aus der Gesellschaft ohne Informations- und Kommunikationstechnologie und die Beispiele, die sehr bekannt sind z.B. Wikipedia oder Google, zu erwähnen. Dadurch erreiche ich, dass die Zuhörer an Bekanntes anknüpfen können und somit den neuen Stoff besser verarbeiten können.

Um zu zeigen, dass das MIT sich “ernsthafter” mit dem Thema kollektive Intelligenz auseinandersetzt als James Surowiecki, der es anscheindend verherrlicht, wäre es ev. sinnvoll 2 Videos (MIT, Surowiecki) im Vergleich zu zeigen. Aber eben, da dies nicht mein Fokus ist, fällt dies sehr wahrscheinlich weg. Bzw. ich werde nicht vergleichen, sondern nur eine Seite zeigen, welche mir verständlicher scheint für den Vortrag.




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