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Im ersten Blog fiel es mir nicht leicht, das Thema zu verstehen bzw. die Übersicht zu gewinnen. Dieser Blog zieht Bilanz, was seither geschah.
DMDM, was heisst es nun?
Dieser Blog heisst DMDM, weil die kollektive Intelligenz einer Community bzw. einer Menge von Menschen die Macht über ihre Umwelt gibt, z.B. über Unternehmen. Kurz die Macht der Massen. Genauere Erklärungen gibt es im Blog „Noch eine offene Frage klären: Zusammenhang von DMDM und kollektiver Intelligenz?“.
Fragestellung beantworten
Die Fragestellung aus dem Blog „Fokus – …” lautet: In welchen Bereichen von Unternehmen kann kollektive Intelligenz erfolgreich eingesetzt werden? Welche Mitglieder bzw. Stakeholder der Firma haben dann die “Macht”? Sie kann wie folgt beantwortet werden:

Tabelle: Bereiche von Unternehmungen, in welchen kollektive Intelligenz erfolgreich umgesetzt wird (Quelle: Viele wissen mehr als Einer, S. 37-142)
Erklärungen zu den Beispielen von Unternehmen aus der Tabelle:
- Dienstleistungs- /Produktentwicklung ist z.B. bei Nikoli die Entwicklung und Verbesserung von Rätselarten durch Leser (S. 42ff).
- Kundendienst /-betreuung am Beispiel Cookshack: Diese Firma stellt mit 25 Mitarbeitern Öfen für den häuslichen und gewerblichen Gebrauch her, z.B. Grillöfen. Der Kundendienst funktioniert vor allem (neben dem realem Kundendienst) über Foren. Da helfen Kunden Kunden und es werden Rezepte und Zubereitungstipps ausgetauscht (S. 63fff).
- Marketing am Beispiel P&G mit Vocalpoint und Tremor. Dabei werden Mütter und Teenager für Mundpropaganda genutzt (S. 79fff). Es sei laut Knox, CEO von Vocalpoint, die stärkste Form des Marketings, wenn eine Empfehlung von einem vertrauenswürdigen Freund kommt (S. 81). Die ethische Korrektheit von solchen Methoden werde ich hier nicht thematisieren. Der Blog ConnectedMarketing.de hat dazu einen Eintrag: P&Gs Tremor unter Druck.
- Produktion am Beispiel iStockphoto funktioniert dadurch, dass Mitwirkende Fotos in marktreifem Format und beschlagwortet bei dieser Website platzieren, damit es da verkauft wird (S. 99fff).
- Finanzierung am Beispiel Prosper: Bei Prosper vergibt eine Community bzw. ein Teil der Community der Kredite (S. 199fff).
- Management und Strategie: In diesem Bereich funktioniert kollektive Intelligenz erst bedingt. Bei TEB (= TheBusinessExperiment) suchte die Community die Geschäftsidee aus, stellt das Management und entwickelt das Produkt. Leider scheiterte es am Ende. Bei Cambrain ist es nicht nur die Community, welche alles regelt, sondern auch Angestellte von Cambrain. Es ist somit nur beschränkt die Community, welche alles selber regelt. Daher ist es auch kein makelloses Beispiel für kollektive Intelligenz im Management und bei der Strategie. Libert und Spector sagen, dass diese Beispiele es noch offen lassen, ob eine Community erfolgreich Managementaufgaben übernehmen kann. Alle anderen Unternehmensfunktionen können jedoch durch kollektive Intelligenz ausgeübt werden, meinen die Autoren (S. 135fff).
In einigen dieser Bereiche gab es kollektive Intelligenz schon vorher, ohne Technologie, aber die Technologie hat die Macht dieser Masse noch „vergrössert”. Beispiele siehe Blog „Gute Beispiele von Anwendungen kollektiver Intelligenz in Unternehmen“.
Die mittlere Spalte beantwortet die Frage: Welche Mitglieder bzw. Stakeholder der Firma haben dann die “Macht”?
Die Community (können auch Kunden darunter sein) oder Kunden haben die Macht. Mit dem Begriff Macht ist dabei das gemeint, was im Blog „Noch eine offene Frage klären: Zusammenhang von DMDM und kollektiver Intelligenz?” steht.
Reflexion
Mit den kommenden Gedanken zu meiner Arbeit möchte ich meinen Blog abschliessen:
Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass ich es nicht schaffen würde, rechtzeitig auf den 24. März meine Lektion halten zu können. Daraus habe ich für zukünftige Arbeiten gelernt:
- Zuerst einmal, dass ich die Zeit besser einteilen und planen muss. Ich habe zum Beispiel zu lange gewartet, bis ich mit Lesen begann, obwohl ich schon einige Literatur (seien es auch nur Websites) hatte. Zu warten, bis ich alles gehabt hatte, war nicht unbedingt schlau. Wenn ich es in Zukunft anders mache, werde ich auch nicht so sehr unter Druck kommen. Ausserdem komme ich auch weniger unter Druck, wenn ich regelmässig daran arbeite und es nicht immer aufschieben, weil ich zuerst anderes machen will. Mir Zeit nehmen für Arbeiten, sie einplanen, das muss ich unbedingt noch lernen. Auch dann daran arbeiten, wenn ich glaube, dass ich eigentlich keine Zeit habe.
- Ich brauchte lange, bis ich verstand, was DMDM nun sein soll und welchen Fokus ich dafür nehmen soll. Zeitweise war ich orientierungslos. Ich wollte es aber nicht wirklich wahrhaben und der Gedanke, den Dozenten zu fragen, kam mir auch zu spät. Bei einer anderen Arbeit werde ich nun hoffentlich genug früh erkennen, dass ich feststecke und Unterstützung brauche. Und dann ausserdem die Ursache dafür suchen und trotzdem weiterlesen bzw. weiterarbeiten, weil sich das Problem nur dadurch löst, dass ich weiterarbeite. Denn wenn ich aufhöre und es aufschiebe, dann bringt mich dies nur unter Zeitdruck.
- Mich interessiert oft sehr vieles an einem Thema. So auch bei diesem. Eigentlich wollte ich noch einen Teil von “Smart Mobs” und “Die Weisheit der Vielen” lesen. Oder ich wollte noch die Videos des MIT Center of Collective Intelligence, oder jene zu den Büchern “Die Weisheit der Vielen“, “Viele Wissen mehr als Einer” und ihren Autoren ansehen. Ausserdem hätte ich vielleicht auch noch Twitter ausprobiert, vor allem wegen Howard Rheingold. Aber ich musste auch merken, dass nicht alles geht und musste mich darum einschränken.
Zur Information: In verschiedenen Blogeinträgen sind Gedanken zur Lektion drin. Manche davon wurden umgesetzt, andere wiederum nicht. Jene, die nicht umgesetzt wurden, passten schliesslich nicht ins Lektionskonzept und blieben darum nur Ideen.
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Um den Bogen zu den ersten drei Blogeinträgen zu schliessen, geht es in diesem um die Fragen, welche in den ersten Blogeintragen aufgetreten sind.
In den Blogeinträgen „Schlau werden aus dem Thema – …“, „Auf den Spuren von kollektiver Intelligenz” und „Ein neuer Blickwinkel auf DMDM” gibt es einige Fragen, die mir unklar waren. Gewisse davon sind in anderen Blogeinträgen ganz oder zum Teil beantwortet worden. Zum Beispiel das Begriffschaos (Synonym, Oberbegriff, …) wurde im Blog „Kollektive Intelligenz – Begriffsdefinition” zu einem gewissen Teil bearbeitet.
All diese Fragen, ob nun beantwortet oder nicht, stehen jetzt zum Schluss für mich aber nicht mehr im Vordergrund. Mit Ausnahme der folgenden Frage: Wie ist der Zusammenhang zwischen DMDM und kollektiver Intelligenz? Diese Frage ist Gegenstand dieses Blogeintrages.
Im Blog „Ein neuer Blickwinkel auf DMDM” greife ich das Thema Zusammenhang zum ersten Mal in dieser Form auf. Auch im Blog „Kollektive Intelligenz – Begriffsdefinition” ist es im Abschnitt “3. Synonyme” wieder erwähnt. In diesem Blogeintrag möchte ich diese Gedanken nun abschliessen.
Die Annahme ist folgende: Kollektive Intelligenz ist eine Voraussetzung für die Macht einer Masse. Anders ausgedrückt: Kollektive Intelligenz befähigt die Masse Macht über manches zu haben. Ich versuche nun diese Annahme mit Beispielen aus dem Buch „Viele Wissen mehr als Einer” zu bestätigen.
Um die Beispiele zu veranschaulichen wird ein Modell benutzt, das schon in der Lektion zum Einsatz kam. Vorerst werden die Symbole erklärt:
= Individuum
= Masse, die kollektive
Intelligenz besitzt
→ = dies führt zu
Macht über …
= Umwelt (kann daraus
für etwas Spezifisches)
= Unternehmen (ist ein Bsp.
etwas ganz Spezifisches sein)

Modell: Zusammenhang DMDM und kollektive Intelligenz (selber zusammengestellt von Regula Trachsler)
Ganz allgemein erklärt, bedeutet dieses Modell, dass Individuen in einer Masse kollektive Intelligenz besitzen, da sie zusammen (kollektiv) eine Aufgabe lösen und dabei intelligent scheinen. Dann trifft die folgende Definition des MIT Center of Collective Intelligence zu: Gruppe(n) aus Individuen, die Tätigkeiten kollektiv lösen, so dass es intelligent scheint. Diese kollektive Intelligenz der Gruppe (= Masse) gibt ihr Macht über die Umwelt. Die Umwelt ist z.B. ein Unternehmen.
Ein Beispiel für diese Macht der Intelligenz der Masse (Begriff von Rob May verwendet in Viele Wissen mehr als Einer S. 137): die Community (Masse) von Nikoli (Abschnitt „The bond between puzzle creator and solver”) sind die Leser dieses Rätselheftes. Sie dürfen laut Libert und Spector Ideen für neue Rätselarten einreichen und auch Rückmeldungen sowie kritische Anmerkungen einsenden (S. 42ff). Sie helfen Nikoli ihre Produkte zu entwickeln. Zusammen (im Kollektiv) scheinen die Leser in der Community intelligent. Das bedeutet, dass sie kollektive Intelligenz besitzen. Diese kollektive Intelligenz gibt ihnen Macht gegenüber Nikoli (dem Unternehmen) Verbesserungen vorzuschlagen und auch durchzusetzen. Denn wenn viele Leser derselben oder ähnlichen Meinung sind, dann ist es für Nikoli besser, dies zu erfüllen. Ansonsten verlieren sie das Vertrauen ihrer Community und damit auch die guten Ideen, die (kostenlose) Hilfe der Leser. Im Endeffekt verlieren sie die kollektive Intelligenz.
Auch andere Unternehmen wie Procter & Gamble mit Vocalpoint oder Cookshack mit ihrem Kundendienst bestätigen das Modell.
Zudem bestätigen nachfolgende Literaturstellen aus „Viele wissen mehr als Einer” die Annahme:
- Im Web 1.0 war es üblich, Daten für sich selbst zu horten. Das Gegenteil machen die Erfinder des Web 2.0 (S. 21). „Sie sind überzeugt, dass Informationen umso wertvoller werden, je mehr Menschen sie nutzen” (S. 21). Die Internetnutzer besitzen somit die Macht, etwas zu verbessern. Als Beispiel dafür kann die Produktentwicklung von Firefox, dem Open-Source-Webbrowser von Mozilla, oder das Beispiel Betriebssystem Linux genannt werden (S. 21).
- Cambrain House nutzt eine Community um Geschäftsideen zu entwickeln. Die konkurrenzfähigsten Ideen werden in einem Wettbewerb ermittelt. Dabei ist der Wettbewerb ein Filter, bei dem die Intelligenz der Massen genutzt wird, um die zu diesem Zeitpunkt beste Geschäftsidee von der Community zu ermitteln. Hier hat die kollektive Intelligenz die Macht die beste Idee zu bestimmen (S. 30).
Mit diesen Beispielen bestätigt sich die Annahme. Es ist jedoch damit nicht allgemeingültig. Denn es müsste eine strukturiertere Untersuchung gemacht werden. Trotzdem bin ich mir nun jedoch sicherer, als ich es noch im Blog „Kollektive Intelligenz – Begriffsdefinition” (3. Abschnitt Synonyme) war.
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Dieser Blogeintrag ist ein Einschub, der nicht vorgesehen war, sich aber aus aktuellen Ereignissen ergab. Der Inhalt ist:
- Reflexion des IGEP-Unterrichts vom 10. März 2009 im Zusammenhang mit DMDM
- Betrachtung der Berichterstattung am 11. März 2009 über Winnenden aus Sicht von DMDM
Reflexion IGEP-Unterricht – neue Sichtweise auf DMDM
Nach dem IGEP-Unterricht am 10. März sah ich “Die Macht der Massen” aus einem neuen Blickwinkel. Bis anhin verstand ich DMDM als gleichbedeutend mit dem Begriff “kollektive Intelligenz”.
Das Beispiel des Long Tail bei Amazon.de machte mir jedoch klar, dass die kollektive Intelligenz der Ursprung für “die Macht der Massen” ist (Informationsgesellschaft, -ethik, -politik. PP-Präsentation). Damit meine ich, dass mit dem Empfehlungsdienst ”Wird oft zusammen gekauft” oder “Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch” von Amazon.de die kollektive Intelligenz der Buchkäufer genutzt wird. Dadurch erhalte ich Buchtipps, die ich von alleine nie gesucht hätte. Ein anderer Kunde hat dies hingegen gewusst und mit dem Empfehlungsdienst von Amazon.de erreicht mich dieses Wissen auch.
Es ist darum kollektive Intelligenz, weil es folgende Definition erfüllt:
- “So versteht eine soziologische Interpretation unter kollektiver Intelligenz gemeinsame, konsensbasierte Entscheidungsfindung. Kollektive Intelligenz ist ein altes Phänomen, auf das Fortschritte in Informations- und Kommunikationstechnologien neu und verstärkt hinweisen. Das Internet vereinfacht wie nie, dezentral verstreutes Wissen der Menschen zu koordinieren und so deren kollektive Intelligenz nutzbar zu machen ” (Soziologische Beschreibung).
- “Was ist kollektive Intelligenz? Es ist eine Intelligenz, die überall verteilt ist, sich ununterbrochen ihren Wert erschafft, in Echtzeit koordiniert wird und Kompetenzen effektiv mobilisieren kann” (Lévy, 1997, S. 19).
Während des Unterrichtes erkannte ich, dass diese Empfehlungen, die als kolletive Intelligenz angesehen werden, der Masse Macht geben. Die Kunden (Masse) bestimmen, was gut ist, was gekauft werden soll. Sie haben Macht. Somit können sie z.B. auch Nischenprodukte zu einem Massenprodukt machen, was zu einer Demokratisierung der Produktion führen kann (Long Tail; Informationsgesellschaft, -ethik, -politik. PP-Präsentation).
Kollektive Intelligenz gibt der Masse die Macht
Kollektive Intelligenz befähigt die Masse zur Macht oder anders gesagt kollektive Intelligenz befähigt zu einer Macht der Masse. Daher heisst es die Macht der Masse (DMDM). Macht hat die Masse zum Beispiel über die Verkäufe von Amazon.de durch den Empfehlungsdienst (oben erklärt). Ist dies der Zusammenhang von DMDM und kollektiver Intelligenz? Kann ich das belegen? Denn momentan ist diese Aussage nicht wissenschaftlich, nur eine Annahmen von mir, da ich sie mit keiner Quelle bestätigen kann.
Danach habe ich überlegt, ob es denn noch andere Konzepte gibt, die der Masse zur Macht verhelfen. Laut Wikipediaartikel “Kollektive Intelligenz: Soziologische Beschreibung” ist die kollektive Intelligenz ein altes Phänomen und durch die Informations- und Kommunikationstechnologie wurde es verstärkt. Welches sind andere Phänomene in der Menschheit, bei welchen die Masse die Macht hat?
- Bei der Demokratie [griechisch »Volksherrschaft«] ist das Volk als eigentlicher Träger der Staatsgewalt (Volkssouveränität) berufen, seinen Willen in Mehrheitsentscheidungen kundzutun. In der Demokratie hat das Volk einer Nation (eine Masse) die Macht.
- Bei einer Revolution oder einem Aufstand kann eine Macht der Masse vorhanden sein. Zum Beispiel bei der französischen Revolution.
Wenn diese Begriffe auch DMDM bedeuten können, dann gibt es vielleicht doch auch noch andere Phänomene, die der Masse Macht geben. Und ist bei allen eine kollektive Intelligenz von Nöten bzw. vorhanden? Ist sie auch bei der Demokratie oder der französischen Revolution vorhanden?
Betrachtung der Berichterstattung am 11. März 2009 über Winnenden aus Sicht von DMDM

The Collage of Mark Pesce's follower on twitter at Web Direction South keynote (Quelle: http://www.flickr.com/photos/trinnity/ 2909816334/)
Mit Hilfe von Twitter (Microblogging) hat sich das Ereignis der Notwasserung auf dem Hudson River unter den Menschen verbreitet, bevor es die Nachrichten erfuhren und davon berichten konnten. Die Welt weiss Dinge, ohne dass Nachrichtenagenturen davon wissen (Informationsgesellschaft, -ethik, -politik. PP-Präsentation). Ein Phänomen von DMDM?
Als ich am Morgen des 11. März im Radio die Nachricht über den Amoklauf im US-Bundesstaat Alabama hörte, überlegte ich mir, wie die Nachricht wohl da verbreitet worden ist, und ob schon eine Wikipediaartikel darüber existiert. Als jedoch am Mittag die Nachricht über den Amoklauf in Winnenden gebracht wurde, war sie aktueller und näher. Darum suchte ich am Abend in den Zeitungen und in Wikipedia nach Artikeln darüber und dem Zeitpunkt der Veröffentlichung:
- über Twitter verbreitete sich die Nachricht um 10.30 Uhr, wie Focus, Stern und Tagesspiegel berichten
- Stern.de berichtete um 10.33 Uhr (stimmt nicht sicher, denn in der Trefferanzeige steht 10.33 Uhr, wenn der Artikel jedoch angeklickt wird erscheint eine andere Zeitangabe. Ev. wurde der Artikel um 10.40 Uhr herausgegeben, da er aber noch bearbeitete wurden, hat er nun in der Anzeige eine andere Zeitangabe drin.)
- in der Abendzeitung um 10.40 Uhr (leider ist der nachstehende Artikel nicht mehr auffindbar: Amokläufer tötet 16 Menschen und wird von Polizei erschossen)
- in Wikinews erschien um 12.26 Uhr die erste Version zum traurigen Ereignis
- in Spiegel Online berichten sie um 13.40 Uhr
- in der FAZ.Net wurde um 14.02 Uhr darüber ein Artikel veröffentlicht
- der Tagesspiegel brachte seinen Artikel um 15.41 Uhr
- in der NZZ Online veröffentlichten sie um 15.46 Uhr einen Bericht
- in Wikipedia erschien um 16.17 Uhr die erste Version
Diese Suche kann nicht als umfassend betrachtet werden. Zudem fehlen Original-Berichte, die schon nach kurzer Zeit nicht mehr auffindbar waren. Darum werde ich auch keine Schlüsse daraus ziehen bezüglich der Geschwindigkeit in der Wikipedia bzw. Wikinews arbeitet, im Vergleich zu Online Zeitungen. Interessant ist jedoch die Tatsache, dass über Twitter laut Tagesspiegel als erstes davon berichtet wurde. Da zeigt sich die Macht der Masse gegenüber den Journalisten. Reporter können nicht überall sein, darum haben Twitter-User die Nachricht zuerst verbreitet.
